Kalkröhre ca. 1 cm Länge, 0,8 cm Durchmesser, Weichkörper bis 50 cm Länge
Shipworm
Teredo navalis, Linné 1758
Holzmolen, Buhnen, Treibholz, ernährt sich von dem von ihm befallenem Holz, Schalenklappen als Bohrwerkzeug umfunktioniert, Körper wurmförmig, kleidet Bohrloch mit Kalk aus und kann es mit 2 Klappen verschließen
Der Pfahlwurm gehört zu den sog. Neozoen und wurde durch den Holzschiffbau weltweit verbreitet, bereits im Altertum in Europa, im Eiderkanal (Vorgänger des Nord-Ostsee-Kanals) um 1870. Das Ursprungsgebiet ist unbekannt. Verursacht große wirtschaftliche Schaden.
Weltweit in warmen bis gemäßigten Zonen. Tolerant gegen Salzgehalt (bis 7 – 9 ‰) und Temperaturen (bis 0°C).

Foto: Jan Langmaack



(links) Pfahlwurm – Teredo_navalis
(rechts) Bohrassel – Limnoria lignorum
Fotos: Peter Jonas
