Australische Seepocke

0,5 bis 1 cm Ø
Austrominius modestus (Darwin, 1854)


Ab Flachwasser auf festem Substrat, manchmal auch auf Algen, weißlich, vier ungleich große Kalkplatten, glatt mit eingebuchteten Flanken
Die Australische Seepocke gehört zu den sog. Neozoen und wurde 1953 erstmals in der Elbmündung gefunden. Das Ursprungsgebiet liegt in australisch-neuseeländischen Gewässern.
westl. Ostsee, Nordsee, Atlantik, Pazifik

Rankenfüßer – Cirripedia, Übersicht

Brackwasser-Seepocke,
Amphibalanus
improvisus, (Darwin, 1854)
1,5 cm
Ø
6
Kalk-
platten
Rhombische
Öffnung
Opercular-
Platten schließen dicht
Schwach ausgepr. Turm- wachstumSalz- gehalt
> 6 ‰
Gekerbte Seepocke,
Balanus crenatus, Brugnière, 1789
2 cm
Ø
6
Kalk-
platten
spitz-
rhombische
Öffnung, weit
Opercular-
Platten mittig gegeneinander aufgewölbt mit Furche
Turm- wachstum 4 – 5 cmSalz- gehalt
> 10 ‰
Gemeine Seepocke, Semibalanus balanoides,
(Linné, 1767)
1,5 cm
Ø
6
Kalk-
platten
breit-
rhombische
Öffnung, weit
Opercular-
Platten schließen fugenlos
Turm- wachstum 2 – 3 cmSalz- gehalt
> 12 ‰
Große Seepocke,
Balanus balanus,
Linné, 1758
5 cm Ø6
Kalk-
platten
Dreieckige
Öffnung, eng
Opercular-
Platten schließen dicht zusammen
kein Turm- wachstumSalz- gehalt
> 25 ‰
Australische. Seepocke,
Austrominius modestus,
(Darwin, 1854)
1 cm Ø4
Kalk-
platten
Dreieckige
Öffnung, breit
Opercular-
Platten entlang der Öffnung grau gefärbt
 Salz- gehalt
> 10 ‰
Elminius_modestus_901_k
Australische Seepocke – Elminius modestus
Foto: Peter Jonas

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