Pazifische Auster

bis 20 cm Länge;
Pacific (giant) Oyster
Magallana gigas, (Thunberg, 1793)

Auf Hartsubstrat in tidebeeinflussten Flachwassergebieten. Haftet mit der linken Schalenklappe an geeigneten Untergründen fest. Schale oval bis länglich, linke Seite fast flach, die rechte bauchig, Oberfläche grob, schuppig, zerklüftet mit wellenförmigem Rand, hellgrau bis dunkelbraun, violette Schließmuskelmarkierung.
Die Pazifische Auster gehört zu den sog. Neozoen und wurde erstmals 1965 in britischen und 1966 in französischen Aquakulturen gezogen, ebenso in der Niederländischen Osterschelde. Sie hat die vormals gezogenen Arten Europäische Auster- O. edulis und Portugiesische Auster – C. angulata weitgehend abgelöst. In allen drei Gebieten hat sich C. gigas unkontrolliert ausgebreitet. In Deutschland wird diese Art im Sylter Wattenmeer gezogen. Auch dort kommen freilebende Exemplare vor. C. gigas gilt an der Deutschen Nordseeküste als etabliert.
Das Ursprungsgebiet liegt im Pazifik an den Küsten des Japanischen Meeres.
westl. Ostsee bis Kieler Bucht, Mindestsalzgehalt: 8 ‰, Nordsee, Pazifik

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Pazifische Auster – Magallana gigas
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Pazifische Auster – Magallana gigas (oberer Schalenrand)
Fotos: Peter Jonas

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